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Problem: Das Ausgabe-Raster enthält keine Attributtabelle, wenn in ArcMap Werkzeuge für die Konvertierung in Raster ausgeführt werden

Beschreibung

In manchen Fällen generiert das Konvertierungswerkzeug keine Attributtabelle für das Ausgabe-Raster, wenn das Konvertierungswerkzeug Polylinie in Raster oder Polygon in Raster für einen Feature-Layer in einem geographischen Koordinatensystem (GCS) ausgeführt wird.

Ursache

Die Raster-Konvertierungswerkzeuge berechnen die standardmäßige und die optimale Zellengröße für das Ausgabe-Raster, indem die geringste Breite oder Höhe der Ausdehnung des Eingabe-Feature-Datasets im Ausgabe-Raumbezug durch 250 dividiert wird.

Da als Maßeinheit des GCS Dezimalgrad verwendet werden, ist die Ausdehnung auf 360 Grad beschränkt. Wenn die Ausdehnung des Eingabe-Features die Beschränkungen des GCS überschreitet, kann der berechnete Standardwert der Zellengröße kein Ausgabe-Raster mit einer Attributtabelle erzeugen.

Dieses Problem kann auch auftreten, wenn das projizierte Koordinatensystem (PCS) des Eingabe-Features auf der Registerkarte für die XY-Koordinaten der Feature-Class-Eigenschaften in ein GCS geändert wird. Das Koordinatensystem wird geändert, die Ausdehnung des Features wird jedoch beibehalten.

Lösung oder Problemumgehung

Dieses Problem kann mit den folgenden Methoden umgangen werden:

  • Beibehalten des Zellengrößen-Standardwertes in den Raster-Konvertierungswerkzeugen
    Wenn für das Eingabe-Feature ursprünglich ein GCS verwendet wurde, darf der Parameter Zellengröße des Raster-Konvertierungswerkzeugs nicht größer als 360 Grad sein. Verwenden Sie den Standardwert des Parameters Zellengröße, da dies der optimale Wert entsprechend der Ausdehnung des Eingabe-Feature-Datasets ist.
  • Ändern des Koordinatensystems des Eingabe-Feature-Layers mit dem Werkzeug "Projizieren"
    Wenn das Koordinatensystem des Eingabe-Features von PCS in GCS geändert wird, ändern Sie das Koordinatensystem des Features in ein geographisches Koordinatensystem mithilfe des Werkzeugs Projizieren statt über die Eigenschaften des Features.
    Da der Ausdehnungswert eines PCS bis zu acht Ziffern umfassen kann, konvertiert das Werkzeug "Projizieren" die Ausdehnung in einen geeigneten Wert für ein GCS. Dies ermöglicht die optimale Berechnung der Zellengröße des Feature-Layers durch das Raster-Konvertierungswerkzeug. Weitere Informationen zum Verwenden des Werkzeugs "Projizieren" finden Sie auf der folgenden Seite der ArcGIS-Hilfe: Projizieren.

Referenzinformationen