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How To: Erstellen eines Schatteneffekts für ein Feature in ArcMap

Zusammenfassung

Durch das Anwenden visueller Effekte auf Elemente in einer Karte lassen sich Hintergrund- und Vordergrundobjekte unterscheiden. So kann das primäre Objekt als Interessenbereich visualisiert werden.

Eine der Hauptmethoden bei der Figur-Grund-Kontrastierung ist die Schattierung, wobei ein Schatteneffekt auf die Figur angewendet wird. Durch den Schatteneffekt entsteht der Eindruck, dass sich das Objekt vom Boden abhebt, und die Aufmerksamkeit wird auf das primäre Objekt gelenkt.

Vorgehensweise

In den folgenden Anweisungen wird beschrieben, wie in ArcMap ein Schatteneffekt für ein Shapefile-Feature angewendet wird. In einer kartografischen Darstellung wird der Schatteneffekt mit dem geometrischen Effekt "Verschieben" erzeugt.

  1. Wählen Sie mit dem Werkzeug zum Selektieren von Features ein oder mehrere gewünschte Features aus.
    [O-Image]
  2. Klicken Sie im Inhaltsverzeichnis mit der rechten Maustaste auf die Feature Class, und klicken Sie auf "Symbolisierung in Repräsentation konvertieren".
    [O-Image]
    Hinweis:
    Zum Konvertieren kartografischer Repräsentationen müssen Multipart-Polygone mit dem Werkzeug "Multipart in Singlepart" in Singlepart-Polygone transformiert werden. Weitere Informationen erhalten Sie über den folgenden Link: ArcGIS for Desktop: Multipart in Singlepart.
  3. Überprüfen Sie im Dialogfeld "Symbolisierung in Repräsentation konvertieren" die Parameter, und klicken Sie auf "Konvertieren".
    [O-Image]
    Hinweis:
    Dieses Werkzeug ist für ArcGIS for Desktop-Basic-Lizenzen verfügbar. Es wird empfohlen, beim Konvertieren von Symbolisierung in kartografische Repräsentationen die Daten in einer Geodatabase beizubehalten. Wenn die Daten außerhalb einer Geodatabase vorhanden sind, werden die Ergebnisse der Konvertierung in die Standard-Geodatabase ausgegeben.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die neue Feature-Class, und klicken Sie auf "Eigenschaften". Wählen Sie im Dialogfeld "Layer-Eigenschaften" die Registerkarte "Symbolisierung" aus, und klicken Sie unter "Vollfarbmuster" auf das Muster "Farbe", um die gewünschte Farbe auszuwählen.
    [O-Image]
    Es kann auch ein Schraffur-oder Farbverlaufsmuster verwendet werden. Klicken Sie hierzu auf den Pfeil nach rechts, und wählen Sie das gewünschte Muster aus.
  5. Klicken Sie über dem Menü "Muster" auf das Plussymbol (+), um das Dialogfeld "Geometrische Effekte" zu öffnen. Wählen Sie "Verschieben" aus, und klicken Sie auf "OK". Ändern Sie den X- und Y-Versatz entsprechend ("5 Pkt" eignet sich gut als Beispiel). Klicken Sie auf "Übernehmen" und dann auf OK.
    [O-Image]
  6. Verschieben Sie im Inhaltsverzeichnis die ursprüngliche Feature-Class an den Anfang der Layer-Liste. Hierdurch entsteht der Schatteneffekt für die ausgewählten Features.
    [O-Image]
    Hinweis:
    Um den Kontrast zwischen dem primären Objekt und dem Hintergrund noch weiter zu verstärken, wählen Sie eine etwas dunklere Schattierung aus.
    Es gibt zusätzlich zur Schattierung noch andere Methoden für die Figur-Grund-Kontrastierung, um primäre Objekte von sekundären Objekten zu unterscheiden. Durch Glättung werden primäre Objekte visualisiert, indem die Kanten der Karte abgeschwächt und überblendet werden. Über den folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen über das Glätten: ArcGIS Resources: Figure-ground: Feathering.

    Eine weitere Methode für die Figur-Grund-Kontrastierung ist das Aufhellen. Dabei wird die gesamte Karte mit Ausnahme des primären Objekts geändert, sodass sie ein wenig verwaschen dargestellt wird. Über den folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen: ArcGIS Resources: Figure-ground: Whitewash.

Referenzinformationen