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How To: Verbessern der Performance bei der Arbeit in ArcMap und ArcCatalog.

Zusammenfassung

In den Anweisungen wird beschrieben, wie die Performance in ArcMap und ArcCatalog verbessert werden kann. Außerdem sind Antworten auf häufig gestellte Fragen und häufig auftretende Probleme enthalten.

Vorgehensweise

Mit diesen Empfehlungen kann die Performance in ArcGIS Desktop verbessert werden.

  1. Entfernen Sie in ArcMap im Dialogfeld "Daten hinzufügen" nicht verwendete Netzwerkverbindungen, bevor Sie die aktuelle MXD-Datei speichern.

    Wenn viele Netzwerkverbindungen zu Datenquellen erstellt worden sind, kann das Öffnen von ArcMap sehr langsam erfolgen, da jede Verbindung überprüft werden muss.
  2. Erstellen Sie Netzwerkverbindungen auf der niedrigsten Ebene in der Verzeichnisstruktur, die den Zugriff auf die benötigten Daten gestattet. Kopieren Sie die Daten für das Kartendokument auf die lokale Festplatte.

    Wenn Netzwerkverbindungen zu weit oben in der Verzeichnisstruktur erstellt wurden und sich darunter viele Ordner mit Daten befinden, wird die Performance von ArcMap beeinträchtigt.
  3. ArcMap-Versionen 9.3.1 und früher
    Bei der Arbeit mit CAD-Dateien (Computer Aided Design) der Typen DWG, DXF oder DGN in ArcMap sollten Sie den Gruppen-Layer nicht zur Karte hinzufügen. Doppelklicken Sie stattdessen auf das CAD-Datei-Symbol im Dialogfeld "Daten hinzufügen", und fügen Sie damit die (Annotations-, Punkt-, Polylinien-, Polygon- oder Multipatch-)Features, die zum Erstellen der Karte erforderlich sind, hinzu.
  4. ArcMap-Versionen 9.3.1 und früher
    Das Symbol, das den CAD-Zeichnungs-Layer gegenüber dem ArcMap-Dokument repräsentiert, sollten Sie nur dann hinzufügen, wenn es in der Karte als Hintergrund verwendet wird. Dieses Symbol enthält selbst keine Daten, sondern nur ein Abbild der Daten, wie sie in der nativen Anwendung angezeigt werden.

    Wenn auf die CAD-Datei über ein Netzwerk zugegriffen wird, wird die Performance beeinträchtigt.
  5. Navigieren Sie in ArcCatalog zu "Werkzeuge" > "Optionen" > Registerkarte "Geoverarbeitung" > "Ergebnisverwaltung", und ändern Sie die als Anzahl der Tage festgelegte Dauer der Speicherung des Geoverarbeitungsverlaufs auf der Registerkarte "Ergebnisse" in ArcToolbox.

    Der Geoverarbeitungsverlauf ist nützlich, wenn dieselben Prozesse häufig ausgeführt werden. Wenn aber der Verlauf mehrerer Geoverarbeitungsvorgänge gespeichert wird, kann die Performance in ArcCatalog und ArcMap beeinträchtigt werden. Der Geoverarbeitungsverlauf sollte überprüft werden, wobei Prozesse, die wahrscheinlich nicht wiederholt werden, gelöscht werden sollten.
  6. Auf Computern mit einem Microsoft Windows-Betriebssystem sollten Sie möglichst oft das Dienstprogramm "Datenträgerbereinigung" ausführen. Es wird empfohlen, dass dieses Dienstprogramm einmal pro Woche ausgeführt wird.

    Die bei verschiedenen Prozessen erstellten Scratch-Dateien können die Verzeichnisse verstopfen. Dieses Tool finden Sie unter Start > Programme > Zubehör > Systemprogramme.
  7. Führen Sie nach der Datenträgerbereinigung die Defragmentierung aus.

Referenzinformationen