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How To: Diagnose eines Problems beim Drucken oder Exportieren in ArcMap

Zusammenfassung

Beim Drucken oder Exportieren in ArcMap erstellt ArcMap zuerst eine Windows Enhanced Metafile (*.EMF) der Layout- oder Datenansicht. Wenn die EMF-Datei erstellt wurde, wird sie durch ArcMap zur Konvertierung in die endgültige Ausgabe an die ausgewählte Druck-Engine oder den ausgewählten Exporttreiber gesendet.

Wenn beim Drucken oder Exportieren in ArcMap ein Problem auftritt, sollten Sie eingrenzen, an welcher Stelle im Ausgabeprozess das Problem auftritt, indem Sie überprüfen, ob die Karte korrekt nach EMF geschrieben wurde.

Hinweis:
Es wird dringend empfohlen, ArcGIS Pro zum Drucken und Exportieren zu verwenden, insbesondere wenn Probleme auftreten, die durch die Einschränkungen der ArcMap-Anzeige-Engine verursacht werden. ArcGIS Pro unterliegt nicht den Einschränkungen der grafischen Geräteschnittstelle (Graphical Device Interface, GDI), die sich in ArcMap zeigen.

Zum Beispiel wird Transparenz in ArcGIS Pro nativ unterstützt, wodurch die Rasterung von Layern verhindert wird. Zusätzlich unterstützt ArcGIS Pro Transparenz von Layout-Elementen.
Hinweis:
ArcGIS Pro unterstützt das Exportieren von Adobe Illustrator-Dateien nicht. Deshalb wird empfohlen, stattdessen als PDF oder SVG zu exportieren. Da ArcGIS Pro zudem die Windows GDI nicht verwendet, werden in ArcGIS Pro keine Ersatzschriftarten oder Alternativschriftarten verwendet. Wenn Zeichen, die durch die gewählte Schriftart nicht unterstützt werden, verwendet werden, können an ihrer Stelle Kästchen angezeigt werden.

Vorgehensweise

Exportieren Sie die Karte nach EMF in ArcMap und begutachten Sie die EMF visuell auf dem Bildschirm, um sich zu vergewissern, dass sie korrekt ist.

  1. Navigieren Sie zu Datei > Karte exportieren.
  2. Klicken Sie auf die Dropdown-Liste Speichern als und wählen Sie EMF aus. Klicken Sie auf OK.
  3. Fügen Sie die EMF als Bild in ein leeres ArcMap-Dokument ein.

    Navigieren Sie dazu zu Einfügen > Bild. Navigieren Sie zu dem Speicherort, an dem die EMF gespeichert ist, und klicken Sie auf OK.
  4. Begutachten Sie das generierte Bild.
  • Wenn die EMF korrekt ist, dann liegt das Problem entweder im Drucker- oder Exporttreiber, im Drucker selbst oder in der Anwendung, die die exportierte Datei liest.
  • Wenn die EMF korrekt ist, dann liegt das Problem in ArcMap, in der Regel in der Konvertierung der auf der Karte gezeichneten Elemente in das EMF-Format.
  • Wenn die EMF minderwertig aussieht oder nur schwer zu erkennen ist, dann verwenden Sie die geeigneten Vergrößerungswerkzeuge: Vergrößern/Verkleinern (Layout), wenn das EMF-Bild in die Layout-Ansicht eingefügt wurde, oder die normalen Vergrößerungswerkzeuge, wenn die EMF-Daten in die Datenansicht eingefügt wurden.
Abbildung 1: Die rechte Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Karte in der Layout-Ansicht in ArcMap. Die linke Abbildung zeigt das eingefügte EMF-Bild derselben Karte. Der Mangel an Qualität ist darauf zurückzuführen, wie Windows EMF-Dateien zeichnet.

Wenn Sie das linke Bild (mit dem Werkzeug "Vergrößern (Layout)", da es in die Layout-Ansicht eingefügt wurde) so weit vergrößern, dass es in realer Größe erscheint, ist die Qualität besser und das Bild sieht wie erwartet aus.

[O-Image] Example of an inserted EMF in comparison to the orginal map layout

Referenzinformationen