Häufig gestellte Frage (FAQ)

Warum weisen einige Services in einer Enterprise-Geodatabase eine längere Verarbeitungszeit in ArcGIS Pro auf?

Last Published: May 8, 2024

In ArcGIS Pro können Bearbeitungen an Services, die über eine Enterprise-Geodatabase (.sde) hinzugefügt wurden, eine längere Verarbeitungszeit aufweisen. Dafür gibt es neben Unterschieden bei der Netzwerk- oder VPN-Verbindung verschiedene Gründe, die insgesamt zu längeren Verarbeitungszeiten führen. In diesem Artikel werden häufige Performance-Probleme im Zusammenhang mit dem Client (ArcGIS Pro und ArcGIS Enterprise) beschrieben. Probleme im Zusammenhang mit der Datenbank müssen intern in der Organisation des Benutzers gelöst werden, da sie außerhalb des Support-Umfangs von Esri liegen. Weitere Informationen finden Sie unter Technischer Support: Umfang des Supports.

Ein gemeinsamer Faktor sind große Datasets. Auch wenn die Services in einer Enterprise-Geodatabase enthalten sind, erfordert das Bearbeiten Ressourcen des Computers. Der Computer, auf dem ArcGIS Enterprise ausgeführt wird bzw. der mit der Software verbunden ist, muss die Mindestanforderungen für die Installation erfüllen. Weitere Informationen finden Sie unter ArcGIS Pro: Systemanforderungen für ArcGIS Pro 3.2. Reduzieren Sie optional die Größe der Datasets, indem Sie unnötige Attribute entfernen. Weitere Informationen finden Sie unter ArcGIS Pro: Verringern der Datengröße.

Dieses Problem kann auch aufgrund der Komplexität der Datasets entstehen, was die Performance der Services von Web-Werkzeugen beeinträchtigen kann. Es gibt Tipps und Techniken zum Erhöhen der Service-Performance durch Vereinfachung des Service, um eine Überlastung des Servers zu vermeiden. Methoden zum Erhöhen der Service-Performance finden Sie unter ArcGIS Pro: Performance-Tipps für Web-Werkzeuge. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Datasets mithilfe von Partitionen zu generalisieren. Diese Methode ist optimal, wenn es eine große Anzahl komplexer Features mit Attributen gibt, da die partitionierten Daten auf diese Weise sequenziell von Geoverarbeitungswerkzeugen verarbeitet werden können. Weitere Informationen finden Sie unter ArcGIS Pro: Generalisieren von großen Datasets mit Partitionen.

Zusätzlich kann die Anzahl der in ArcGIS Server festgelegten Service-Instanzen zu dem Problem beitragen. Erhöhen Sie die Anzahl der dem Service zugewiesenen Instanzen, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen. Weitere Informationen finden Sie unter ArcGIS Server: Konfigurieren von Service-Instanz-Einstellungen. Durch die Bereitstellung von mehr Serverressourcen, als ein Service benötigt, werden jedoch wertvoller Computerspeicher und Energie verbraucht. Es beeinträchtigt auch die Performance anderer Services, wenn ihnen nicht genügend Instanzen zugewiesen sind. Esri empfiehlt, die Anzahl der Service-Instanzen auf das Optimum festzulegen, um die Performance nicht zu beeinträchtigen.

Artikel-ID: 000032543

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